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Leg ihn um, Django (1967)
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Django verdient sich seine Brötchen als Kopfgeldjäger und nachdem er drei üble Halunken in schon bereitstehende Holzkisten befördert hat, macht er sich zu neuen Ufern auf: Monetero, ein jederorts gefürchteter Ganovenboss soll Django das nette Kopfgeld von 1500 Dollars einbringen. Als Django in einem Zug einen Geldtransport begleitet und dieser von Monetero überfallen wird, beschließt Django sich nicht nur Moneteros Kopfgeld zu schnappen, nein, er möchte sich auch die gestohlenen Golddollars mit einem Gesamtwert von 300.000 Mücken unter den Nagel reißen. Doch da ist er nicht der einzige! Ein Mitglied von Moneteros Bande verflüchtigt sich alleine mit dem Gold und versteckt es an einem sicheren Ort. Als der Verräter stirbt, deutet nur mehr ein geheimnisvolles Wappen den Weg zu dem Versteck. Klarer Fall, dass nun plötzlich jeder nach dem Wappen her ist. Django, Monetero, aber auch der hinterlistige Bankangestellte Clayton sowie ein dubioser Versicherungsangestellter setzen alles daran, das Gold zu finden. Und immer wieder haut man sich gegenseitig übers Ohr!

Fazit: Sehr amüsanter, ideenreicher Western den ich jedem Fan wärmstens empfehlen kann! Laut imdb ist dies soger Castellaris erste Regiearbeit, in einem Interview wurde einmal "Sette winchester per un massacro" (Die Satansbrut des Colonel Blake) als Regiedebut genannt, was ich fast eher glaube... Schon die Anfangsszene ist extrem witzig, als Django drei Banditen ins Jenseits schickt, die wie Lee van Cleef, Clint Eastwood und Franco Nero aussehen! Bei vielen Einstellungen erweisen Castellari und sein Kameramann Giovanni Bergamini enorme Kreativität, die Musik passt (einiges kam mir aus "Colonel Blake" bekannt vor!) und die Schauspieler sind in guter Laune! Was will man mehr?!

DVD Info: Genau kann ich nicht sagen warum, aber ich habe eine totale Vorliebe für die UAP DVDs! Nicht dass wer denkt, ich hab einen Werbevertrag mit der Firma, oder so, aber schon am Cover, am Menü und den Filminfos merkt man, was man bei so vielen anderen DVD-Veröffentlichungen vermisst, nämlich das der Film mit Liebe herausgebracht wurde! Und diesmal (im Vergleich zu Tampeko) ist auch die Bildquali super!

Leichen: ca. 36

Originaltitel: Vado... l'ammazzo e torno

Regisseur: Enzo G. Castellari | Idee: Romolo Guerrieri und Sauro Scavolini | Drehbuch: Tito Carpi, Giovanni Simonelli und Enzo G. Castellari | Kamera: Giovanni Bergamini | Schnitt: Tatiana Casini | Musik: Francesco De Masi | Darsteller: George Hilton - Edd Byrnes - Gilbert Roland - Stefania Careddu - Ignazio Spalla (als Pedro Sanchez) - Riccardo Pizzuti (als Rick Piper)

Deutsche Fassung: Ingo Hermes Synchron
Buch und Dialogregie: Klaus van Wahl

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