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Vier Fäuste für ein Halleluja (1971)
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Die beiden ungleichen Brüder Bambi und Trinita treffen, nachdem sie beide zufällig hintereinander eine Ganoventruppe um den heiligen Bohneneintopf gebracht haben, im Haus ihrer Eltern wieder zusammen. Bambi würde seinen hageren Bruder am liebsten an Ort und Stelle ersäufen, da dieser ihm einen Pferderaub vermiest hat. Doch der Vater der beiden, der angeblich im Sterben zu liegen scheint, äußert seinen letzten Wunsch an den Nachwuchs: Bambi und Trinita sollen ab jetzt nur mehr zusammenreiten und Bambi soll seinem kleinen Brüderchen das Pferdeklauen beibringen. Nach einigem Murren ist es beschlossene Sache, doch schon beim ersten Raubüberfall zeigt sich, dass die beiden ein zu großes Herz haben, um arme Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen. In Folge schlittert das Brüderpaar in einen Haufen irrwitziger Abenteuer, werden für Geheimagenten aus Washington gehalten und decken die skrupellosen Machenschaften des Waffenhändlers Mr. Parker auf.

Fazit: Sicherlich einer der besten Bud Spencer und Terence Hill Filme, in dem das erste Mal die Komik überwiegt. Während im Vorgänger "Die rechte und die linke Hand des Teufels" doch noch der eine oder andere erschossen wurde, kommt diese Westernkomödie ohne Gewalt aus und verzichtet auch auf übertriebenen Klamauk. Die witzigen Schlägereien, die mit den Jahren schließlich zum totalen Markenzeichen des Spencerhill-Gespanns wurden, kann man ja nun wirklich nicht ernst nehmen. Dieser Film bedeutete wohl den endgültigen Durchbruch für das Duo als Komödienstars, bedeutete aber auch das Ende für den harten Italowestern. Die Folge war, dass sich andere Regisseure darauf einbildeten, plötzlich auch urkomische Italos zu machen - daraus kam aber selten etwas sinnvolles, sondern meistens waren die Mitte-Siebziger Western aus der Stiefelregion hirnloser Slapstick. Was für eine ungeheure Popularität Spencer und Hill in dieser Zeit gehabt haben müssen, zeigen auch die Filme mit dem Filmpaar Paul Smith und Michael Coby - zwei Darsteller die Bud und Terence krampfhaft kopierten. "Vier Fäuste für ein Halleluja" hat zwei Synchronfassungen, eine mit Wolfgang Hess (Bud) und Hartmut Reck (Terence), die viel bekanntere aber mit Arnold Marquis (B) und Thomas Danneberg (T). Ob wir die alte, wahrscheinlich etwas weniger lustige Fassung, wieder einmal zu Gesicht bekommen, steht in den Sternen - was aber in der neuen Synchro an Sprüchen geboten wird, tröstet darüber hinweg. Ebenfalls ein Garant für Lacher: Die Szene mit dem Pokerspiel oder Bambi und Trinita im feinen französischen Restaurant!

Anmerkung: Die alte Synchronfassung ist mittlerweile auf der Bonus-DVD "Vier Fäuste lassens krachen" von ems enthalten!

Leichen: 0

Originaltitel: ...continuavano a chiamarlo Trinità

Regisseur und Drehbuch: E.B. Clucher (=Enzo Barboni) | Produzent: Italo Zingarelli | Darsteller: Bud Spencer - Terence Hill - Yanti Somer - Harry Carey Jr - Enzo Tarascio - Enzo Fiermonte - Benito Stefanelli - Riccardo Pizzuti

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